Peitlerkofel-Rundwanderung: eine Wanderung zum Erinnern

Wer in den Dolomiten wandern möchte, hat die Qual der Wahl. In der Tat gibt es in diesem Gebirge viele schöne Wanderwege. Die Drei Zinnen, die Geislerspitzen, aber auch der Naturpark Rosengarten sind beliebte Orte für eine schöne Bergwanderung. Die Rundwanderung, die dich um den mächtigen Peitlerkofel (Sass de Putia, 2.875 m) führt, ist einer der schönsten Wanderwege in den Dolomiten. Höchste Zeit also, dir diese schöne Route vorzustellen, die dich zu den schönsten Flecken des Naturparks Puez-Geisler führt.

Rondwandeling rond de Peitlerkofel

Die Rundwanderung um den Peitlerkofel

Wer über die Rodenecker-Lüsner Alm wandert, sieht in der Ferne schon den mächtigen Peitlerkofel auftauchen. Dieser Berggipfel ist das Tor zum Naturpark Puez-Geisler, in dem unter anderem die Geislerspitzen und die Seceda liegen. Der Peitlerkofel genießt aufgrund seiner imposanten Erscheinung eine gewisse Berühmtheit und ist vom Würzjoch aus leicht zu erreichen. Viele Fernwanderwege führen an der Westflanke dieses Berges entlang, darunter der Alta Via 2 und München-Venedig.

Viele Menschen entscheiden sich dafür, vom Würzjoch zur Munt de Fornella zu wandern, einer Alm am Fuße des Sass de Putia. Wenn du jedoch die Ruhe und Stille bevorzugst, ist die Rundwanderung um den Peitlerkofel eine tolle Alternative. Diese Route ist vielseitig: Sie führt dich nicht nur um das Massiv herum, sondern überzeugt unter anderem mit atemberaubenden Ausblicken auf Puez-Geisler und einen Teil des Naturparks Fanes-Sennes-Prags.

Die offizielle Rundwanderung ist etwa 13 Kilometer lang, aber ich empfehle dir, die Schlüterhütte zu deiner Route hinzuzufügen. Schließlich hast du von hier aus eine weitere tolle Aussicht auf die weltberühmten Geislerspitzen und den Piz Duleda. Wenn du dich für diese Variante entscheidest, musst du rund 16 Kilometer zurücklegen. Die Höhenmeter halten sich aber mit über 600 Metern in Grenzen.

Route und praktische Informationen | Rundwanderung Peitlerkofel (Sass de Putia)

Start der Rundwanderung am Würzjoch (Passo delle Erbe)

Der Start der Rundwanderung um den Peitlerkofel beginnt im Norden am Würzjoch. Hier hast du sofort den besten Blick auf das mächtige Massiv: Von Norden aus ragen die Felswände hunderte von Metern in den Himmel. Damit bilden diese Gipfel einen schönen Kontrast zu den grünen Almwiesen, die im Frühsommer wunderschön blühen. Nachdem du die idyllische Munt de Fornella passiert hast, nimmst du Kurs auf die Peitlerscharte. Der Weg zu diesem Pass ist auch der schwierigste Teil der Route: Der Pfad ist gut ausgetreten, aber schmal und steil.

Du steigst bis auf fast 2.400 Meter auf, um anschließend kurz zur Schlüterhütte (2.306 m) abzusteigen. Hier hast du zum ersten Mal auf der Rundwanderung die Möglichkeit, eine Pause zu machen.

Die Rundwanderung um den Peitlerkofel geht weiter

Nachdem du den schwierigsten Teil des Weges bereits hinter dir gelassen hast, gehst du weiter in Richtung Osten. Es folgt nun ein Panoramaabschnitt auf breitem Weg, der größtenteils wunderbare Ausblicke auf die Dolomiten im Osten und Süden bietet. Die Route ist größtenteils flach, so dass du sie hier in vollen Zügen genießen kannst. Unterwegs kommst du hier an der Vaciara Hütte vorbei, wo du dich bei schönem Wetter auf der Terrasse niederlassen kannst.

Wenn du das Gömajoch erreicht hast, begibst du dich anschließend auf einen kurzen Abstieg und wanderst zurück in Richtung Würzjoch. Die Route im Norden ist wieder ganz anders als die im Süden. Hier wanderst du meist auf schmalen Pfaden durch den Wald, gelegentlich unterbrochen von schönen Almwiesen. Es ist der letzte Teil der Rundwanderung um den Peitlerkofel. Auch hier hast du die Möglichkeit, eine weitere Pause einzulegen, dieses Mal an der Gömahütte. Danach kommt das Ende des Weges in Sicht und du kannst einen letzten Blick auf den mächtigen Peitlerkofel genießen, wenn du am Würzjoch ankommst.

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Der Dolorama Weg

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Häufig gestellte Fragen zur Rundwanderung um den Peitlerkofel

Hast du Lust, die Rundwanderung um den Peitlerkofel zu machen? Die häufig gestellten Fragen unten helfen dir bei der Planung dieser schönen Tour weiter und sorgen dafür, dass du gut vorbereitet losgehen kannst.

Wann ist die beste Jahreszeit für diese Rundwanderung?

Der höchste Punkt dieser Rundwanderung, die Peitlerscharte, liegt auf fast 2.400 Metern. Bis zum Frühsommer kann es hier noch Schnee geben. Am besten ist es, diese Wanderung von Ende Juni bis Ende September zu machen. Wenn du früh oder spät in der Saison gehst, solltest du Rest- oder Neuschnee berücksichtigen. Bevor du losgehst, solltest du immer die Bedingungen auf der Route prüfen.

Wann ist die Schlüterhütte geöffnet?

Diese Berghütte ist von Mitte Juni bis Mitte Oktober geöffnet. Die genauen Öffnungs- und Schließzeiten findest du auf der Website der Schlüterhütte.